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Wir sind bereit: Einlösung von E-Rezepten in der ABF-Apotheke

Auch wenn die flächendeckende Einführung des E-Rezepts noch aussteht, sind wir bei der ABF-Apotheke jetzt schon bereit und können E-Rezepte zurverlässig entgegennehmen und einlösen.

Egal, ob das Rezept in unseren beiden Vor-Ort-Apotheken oder über unseren Online-Shop eingelöst werden soll - wir sind regional wie auch deutschlandweit pharmazeutische Partner für Patient:innen wenn es um E-Rezepte geht. 

Sie haben Fragen zum E-Rezept oder arbeiten in einer Arztpraxis und wünschen Unterstützung? Durch einige erfolgreich eingelöste E-Rezepte hat unser Expertenteam umfangreiche Erfahrungen gesammelt, die es gerne an Sie weitergibt.

Unsere Ansprechpartner:innen stehen Ihnen persönlich zur Verfügung.
Sie erreichen uns ganz einfach über unser Kontaktformular.

Das E-Rezept kommt – das Wichtigste zum Thema

Wann kommt das E-Rezept?

Es ist noch nicht abzusehen, ab wann das E-Rezept deutschlandweit verpflichtend eingeführt wird. Alle Apotheken sollen ab September 2022 in der Lage sein, E-Rezepte einzulösen. Zudem wird September erneut eine Testphase in der Fokusregion Westfalen-Lippe gestartet (Schleswig-Holstein ist kurzfristig ausgestiegen). Verläuft diese erfolgreich, können weitere Testgebiete hinzukommen oder womölgich sogar ein bundesweiter Roll-Out des E-Rezepts bevorstehen. 

In unserem News-Bereich halten wir Sie zu den aktuellen Entwicklungen des E-Rezepts immer auf dem Laufenden.

 

Welchen Zweck hat das E-Rezept?

Das E-Rezept ersetzt das bisherige rosa Muster 16-Rezept für gesetzlichversicherte Patienten.

In der Arztpraxis ist eine digitale Weitergabe des E-Rezeptes oder auch ein Ausdruck in Papierform (Papierrezept) möglich, um die Verordnung an Patienten zu übergeben.

In beiden Fällen ist das E-Rezept durch einen Rezept-Code (DataMatrix-Code) verschlüsselt, der alle notwendigen Informationen für die Einlösung in einer Apotheke der Wahl enthält.

 

Wie funktioniert die Ausstellung eines E-Rezepts?

Patient:innen besuchen Sie wie gewohnt für ein Patientengespräch in Ihrer Praxis. Sollten sie ein Medikament benötigen, erstellen Sie die Verordnung in Ihrem Patientenverwaltungssystem.

Sobald das Rezept erstellt wurde, unterschreiben Sie dieses digital mithilfe Ihres elektronischen Heilberufsausweises (eHBA 2.0). Das bedeutet für Sie: Endlich kein lästiges Ausdrucken und händisches Unterschreiben mehr.

Nach der Signatur des E-Rezepts wird die Verordnung automatisch auf dem Server der Telematikinfrastruktur (TI) abgespeichert.

 

Sie möchten mehr zur Funktionsweise des E-Rezeptes erfahren?
Weitere Informationen finden Sie in unseren E-Rezept FAQ (häufig gestellte Fragen)

 

 

Wie gelangt das E-Rezept zu meinen Patienten?

Falls Ihre Patient:innen bereits die App „Das E-Rezept“ auf ihren Smartphones hat, erhalten Sie nach Rezeptausstellung eine Benachrichtigung in der App. Sie können dann direkt auf das E-Rezept zugreifen und es über verschiedene Wege in der Apotheke einlösen.

Für Patient:innen ohne App drucken Sie das E-Rezept mit DataMatrix-Code auf Papier aus. Im Anschluss ist es Ihren Patient:innen möglich, den Ausdruck in der Apotheke einzulösen.

In der ABF-Apotheke sind wir bereits jetzt bereit, alle E-Rezepte zuverlässig entgegenzunehmen. 

Weitere praktische Informationen zum E-Rezept finden Sie unserem Whitepaper "Das E-Rezept ist da."kostenlos bestellen.

Für jede Verordnung ein E-Rezept?

Zum Start des E-Rezeptes sind nur Muster 16-Rezepte umzustellen. Dies betrifft keine Rezepte, die im Zuge eines Heim- und/oder Hausbesuches ausgestellt werden.

Welche Rezeptarten sind vorerst nicht als E-Rezept ausstellbar?

  • BTM- und T-Rezepte
  • Rezepte über Hilfsmittel, Verbandmittel und Teststreifen
  • PKV-Rezepte
  • Sprechstundenbedarf
  • Verordnung einer DIGA (Digitale Gesundheits-Anwendung)

Im Bereich der Zytostatika-Verordnung gibt es eine Einigung: Im November 2021 wurde beschlossen, dass das E-Rezept für Zytostatika-Zubereitungen im Jahr 2023 starten soll.

Versorgung mit Zytostatika durch die ABF-Apotheke

Seit über 20 Jahren ist die ABF-Apotheke auf die zuverlässige Versorgung von Onkologen, onkologischen Praxen und medizinischen Versorgungszentren spezialisiert. 

Mehr über die Zytostatika-Versorgung der ABF-Apotheke erfahren

Zeitlicher Ablauf zur Einführung des E-Rezepts

2021

Offizielle Testphase des E-Rezepts

2022

Start der Einführung des E-Rezepts
Phase 1: Rx für GKV Rezepturen
Phase 2: E-Rezept PKV

2023

Start der Einführung der BTM-Rezepte, T-Rezepte, Zytostatika-Zubereitungen
 

2024

Integration der Verordnung der Krankenpflege

2026

Integration der Verordnung von Heil- und Hilsmitteln

Vorteile des E-Rezepts für Ärzte und Arztpraxen

Das E-Rezept ermöglicht einen effizienteren Praxisablauf und eine lückenlose Dokumentation der Patientenversorgung. Ihre Vorteile durch das E-Rezept:

  • Keine unnötigen Wege innerhalb der Praxis zur Unterzeichnung von Rezepten
  • Weniger Papierausdrucke und Ressourcenschonung
  • Keine handschriftlichen Verordnungen und umständliche Rückfragen durch Apotheken
  • Folgerezepte können digital übermittelt werden
  • Mehr Zeit für Ihre Patienten
  • Telemedizinischen Angeboten wird ein Weg bereitet

Fragen zum E-Rezept? Wir sind für Sie da!

Auf viele Fragen gehen wir in unseren FAQ ein. Natürlich stehen wir Ihnen auch direkt und persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung. Schreiben Sie gerne eine Mail an e-rezept@remove-this.a-b-f.de oder lassen Sie uns ganz einfach und bequem eine Nachricht über unser Kontaktformular zukommen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Außerdem: Viele weitere Informationen finden Sie auch in unserem informativen und kostenlosen Whitepaper "Das E-Rezept ist da." (PDF 1,4 MB) – kostenlos bestellen:

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Aller Anfang ist schwer – aber nicht mit der richtigen Ausstattung

Wie bereite ich meine Praxis auf das E-Rezept vor?

Um E-Rezepte ausstellen zu können, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden. Hier eine kleine Übersicht der notwendigen technischen Voraussetzungen:

  • Anschluss an die TI mit einem E-Health-Konnektor oder ePA-Konnektor
  • eHBA 2.0
  • SMC-B
  • eHealth-Kartenterminal
  • PVS-Update
  • Internetanschluss
  • Drucker mit 300 dpi

Übrigens: Einige der anfallenden Technikkosten können Sie erstatten lassen. Mehr dazu lesen Sie in unserer PDF.

Entdecken Sie auch die Onboarding-Checkliste der Gematik zum Thema E-Rezept.

In unserer übersichtlichen PDF haben wir die wichtigsten technischen Voraussetzungen für das E-Rezept und Informationen zur Kostenerstattung für Sie zusammengefasst. Hier kostenlos herunterladen!

Aktuell kommt es gehäuft zu Fehlermeldungen beim Einlesen von eGKs 2.1 einzelner Krankenkassen in manchen stationären Kartenlesegeräten. Es ist beispielsweise möglich, dass der Praxisausweis (SMC-B) nicht mehr erkannt wird, das Kartenterminal plötzlich abstürtzt oder automatisch neu startet. Die gematik ist an der Ursachensuche und Behebung dieser Fehler bereits dran. Als Auslöser für die Probleme wird die elektrostatische Aufladung der elektronischen Gesundheitskarte eGK G2.1 vermutet. Bis zu einer finalen Lösungen kann es unter anderem hilfreich sein, regelämßig Updates in das Kartenterminaml einzuspielen und verschiedene Steckplätze für das Einlesen der eGK zu nutzen.

Weitere Fragen zu den Voraussetzungen? Wir helfen weiter!

Gerne stehen wir Ihnen direkt und persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung. Schreiben Sie eine Mail an e-rezept@remove-this.a-b-f.de oder lassen Sie uns ganz einfach und bequem eine Nachricht über unser Kontaktformular zukommen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Außerdem: Viele weitere Informationen finden Sie auch in unserem informativen und kostenlosenWhitepaper "Das E-Rezept ist da." (PDF 1,4 MB) – kostenlos bestellen:

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Doch was ist wenn? Einige Fragen zu Hindernissen schnell erklärt

Ersatzverfahren: Muster 16-Rezept als Notlösung

Was ist, wenn die Erstellung eines E-Rezeptes nicht möglich ist? Hierfür gibt es immer das Muster 16-Rezept als Back-Up-Lösung. Folgende Gründe rechtfertigen den Einsatz:

  • Die technischen Voraussetzungen sind nicht gegeben (Soft- beziehungsweise Hardware sind nicht verfügbar oder defekt, PVS kann noch keine E-Rezepte erstellen, TI oder Internetverbindung sind nicht verfügbar, eHBA ist defekt)
  • Die Übermittlung der nötigen Rezeptart ist noch nicht vorgesehen
  • Es handelt sich um ein Rezept, das im Rahmen einen Haus- und/oder Heimbesuchs ausgestellt wird
  • Die Versichertennummer ist aufgrund des Ersatzverfahrens nach Anlage 4a BMV-Ä noch nicht bekannt

PVS und E-Rezept

Zum jetzigen Zeitpunkt (Dezember 2021) sind viele PVS noch nicht für das E-Rezept aufbereitet.

Viele PVS-Anbieter sind bereits durch die KBV zertifiziert, allerdings sind oftmals die E-Rezept Module noch nicht in den PVS der Praxen implementiert. Noch ist unbekannt, wann die Implementierungen stattfinden sollen. Dadurch ist eine flächendeckende Anbindung der Arztpraxen an die TI und die Einführung des E-Rezepts zum 1. Januar 2022 fraglich.

Sobald wir Informationen erhalten, welche Systeme bereits E-Rezepte ausstellen können, werden wir Ihnen eine entsprechende Liste zur Verfügung stellen.

NFC-fähige eGK

Seit dem 1. Januar 2015 ist die eGK bereits verpflichtender Bestandteil im deutschen Gesundheitssystem. Um E-Rezepte über die App „Das E-Rezept“ erhalten und einlösen zu können, benötigen Patienten eine eGK mit der Funktion Near-Field-Communication (NFC). Die NFC-fähige eGK wird an das Smartphone gehalten, wodurch der Inhaber der Karte als berechtigt ausgewiesen wird.

Aufgrund hoher Nachfrage und Auslastung der Kartenhersteller verzögert sich allerdings die Ausgabe der neuen NFC-fähigen eGK. Dadurch wird gerade zum Start des E-Rezeptes weiterhin vermehrt der Papierausdruck vonnöten sein.

Kommunikation zwischen Arzt und Apotheke

Leider ist zum jetzigen Zeitpunkt eine direkte Kommunikation zwischen Arzt und Apotheke über die TI nicht möglich. Zukünftig soll es aber eine Lösung geben, um E-Rezepte auch direkt an Apotheken weiterzuleiten. Sobald es eine Prozessbeschreibung hierzu gibt, werden wir diese auf unserer Seite zur Verfügung stellen.

Sie möchten mehr zur Funktionsweise des E-Rezeptes erfahren? Weitere Informationen finden Sie in unseren E-Rezept FAQ. Sollten Ihre Fragen nicht in unseren FAQ oder in unserem informativen und kostenlosen Whitepaper "Das E-Rezept ist da." (PDF 1,4 MB) beantwortet werden, können Sie uns gerne eine Nachricht über unser Kontaktformular schicken.


E-Rezept FAQ für Arztpraxen

Sie haben Fragen zum E-Rezept? Wir haben die Antworten!

 

Funktion des E-Rezepts ▼

Ausstellung des E-Rezepts ▼

Hilfestellungen zum E-Rezept ▼

Funktion des E-Rezepts

Wie funktioniert das E-Rezept?

Der Arzt oder die Ärztin erstellt das E-Rezept mithilfe der Praxissoftware und speichert es sicher verschlüsselt in einem Gesundheitsnetzwerk ab, der sogenannten Telematikinfrastruktur. Der Patient erhält das Rezept über die E-Rezept-App der gematik oder bekommt in der Arztpraxis einen Ausdruck mit DataMatrix-Code ausgehändigt. Mit der App oder dem Ausdruck ist dann eine Einlösung in der Apotheke möglich.

Wie ist das E-Rezept gesetzlich verankert?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn führt das E-Rezept in der Gesundheitsversorgung mit dem "Gesetz zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur (Patientendaten-Schutz-Gesetz –PDSG)" ein. Das Gesetz ist am 20. Oktober 2020 in Kraft getreten und sieht die verpflichtende Nutzung des E-Rezepts bei der Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ab Januar 2022 vor.

Ausstellung des E-Rezepts

Welche Rezeptarten werden auf das E-Rezept umgestellt?

Zu Beginn werden nur Muster 16-Rezepte umgestellt. Ausgenommen sind BTM- und T-Rezepte, Rezepte für Hilfsmittel, Verbandmittel, Teststreifen, DIGAs und Sprechstundenbedarf.

 

Können Rezepturen mittels E-Rezept verordnet werden?

Rezepturen sind bereits ab dem Start als Verordnung via E-Rezept möglich. Diese können strukturiert oder per Freitext eingegeben werden.

Ab wann ist eine Datenübermittlung direkt an Apotheken möglich?

Zum jetzigen Zeitpunkt (Dezember 2021) ist die direkte Datenübermittlung eines E-Rezeptes an die Apotheke nicht möglich. Zukünftig soll es eine Möglichkeit zur Übermittlung von E-Rezepten an die Apotheke geben. Uns liegen allerdings noch keine genaueren Informationen vor.

Kann das E-Rezept auch während Videosprechstunden ausgestellt werden?

Ja, unter Einhaltung der ärztlichen Sorgfaltspflicht ist es Ärzt:innen möglich, auch während Videosprechstunden ein E-Rezept auszustellen.

Sind Mehrfachverordnungen über ein E-Rezept möglich?

Ja, das soll zukünftig möglich sein, aber erst dann, wenn der eRezeptserver auch fähig ist, diese zu verarbeiten. Damit wird erst Mitte 2022 gerechnet. 

Welche Regelungen gelten bei der E-Rezept-Ausstellung im Vertretungsfall?

Um diese Frage zu beantworten, muss die Art der Vertretung unterschieden werden: 

  • Kollegiale Vertretung: Der Arzt oder die Ärztin wird durch einen fachgleichen Mediziner in dessen Praxis vertreten. Die Abrechnung erfolgt über den Vertreter. In den Daten des E-Rezepts erfolgt keine Kennzeichnung einer Vertretung.
  • Persönliche Vertretung: Ein Vertreter arbeitet in der Praxis des ausfallenden Arztes. Die Abrechnung erfolgt in diesem Fall über die LANR/BSNR des Vertretenen. Daher muss die Kennzeichnung des Vertreters im Datensatz erfolgen. Sowohl die Daten der vertretenden ausstellenden Person als auch die des ausfallenden Arztes und dessen Praxis übermittelt.

Die elektronische Signator muss bei digitalen Verordnungen immer durch die ausstellende Person erfolgen. 

Hilfestellungen rund um das E-Rezept

Wie beantrage ich einen eHBA?

Um einen eHBA zu erhalten, wenden Sie sich an die jeweilige Landesärztekammer. Nach der schriftlichen Beantragung werden Sie aufgefordert, mithilfe des Post-ident Verfahrens Ihre Identität zu bestätigen. Anschließend wird Ihr persönlicher eHBA erstellt.

Dies kann aufgrund der Vielzahl an Beantragungen einige Wochen dauern. Sobald Sie Ihren eHBA erhalten haben, schalten Sie diesen innerhalb von 28 Tagen frei. Danach sind Sie in der Lage, die qualifizierte elektronische Signatur zu verwenden.

Wie beantrage ich eine SMC-B?

Die SMC-B, Praxisausweis, wird über das Mitgliederportal der zuständigen KV beantragt. Für die Beantragung benötigen Sie normalerweise Ihren eHBA.

Da es aktuell, aufgrund einer erhöhten Nachfrage, zu Verzögerungen bei der Ausstellung des eHBA kommen kann, reicht für die Beantragung der SMC-B aktuell der Nachweis der Beantragung des eHBA aus.

Die SMC-B erhalten Sie nach circa 2 Wochen per Post. Der PIN beziehungsweise PUK kommt in einem zweiten, separaten Brief. Sobald Sie alles erhalten haben, schalten Sie die SMC-B über einen Online-Link frei.

Wie wird die Umstellung auf das E-Rezept finanziert?

Der Gesetzgeber und die KBV haben festgelegt, dass Ärzte beziehungsweise Arztpraxen finanziell bei der Vorbereitung auf die TI und das E-Rezept unterstützt werden. Unter folgendem Link finden Sie eine Übersicht, welche Förderungen Sie erhalten können.

Lässt sich ein E-Rezept ändern oder stornieren?

Nein, nicht direkt. Es können keine Korrekturen an einem bereits ausgestellten E-Rezept vorgenommen werden, da die Verordnung als signierter Datensatz nur in unveränderter Form gültig ist.

Wurde das E-Rezept allerdings noch nicht durch Patient:innen eingelöst, besteht die Möglichkeit für Ärzt:innen, das bisherige E-Rezept zu löschen und ein neues auszustellen. In diesem Fall sollte auf jeden Fall der oder die betroffene Patientin informiert werden. 

Whitepaper herunterladen und auf dem Laufenden bleiben!

In unserem exklusiven kostenlosen Whitepaper finden Sie viele tiefergehende Informationen und Hintergrundwissen zum E-Rezept: Bitte füllen Sie das folgende Formular aus, um die Datei "Das E-Rezept ist da." (PDF, 1,4 MB) herunterzuladen. Zusätzlich verpassen Sie unsere nächsten E-Rezept-Webinare oder kommenden Whitepaper nicht.

Alternativ können Sie das Whitepaper kostenpflichtig für 4,99 Euro (inklusive MwSt. und Porto) beziehen. Ihre Daten werden nach Bearbeitung der Bestellung gelöscht. Für Ihre kostenpflichtige Bestellung schreiben Sie uns bitte über das Kontaktformular.

Weitere Infos E-Rezept

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Newsticker zum E-Rezept

Finden Sie hier alle aktuellen Informationen zum E-Rezept, einfach erklärt in unseren Kurzmeldungen.

23.08.2022: Schleswig-Holstein steigt beim E-Rezept Rollout aus

Was für eine Ansage: Am Montag, 23.08.2022, verkündigte die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein kurzfristig, dass sie aus dem ab September 2022 geplanten E-Rezept-Rollout im Norden aussteigt. Der Grund dafür: Die Entscheidung der Landesdatenschützerin Marit Hansen, die besagt, dass der Versand des E-Rezept-Tokens über eine gewöhnliche, ungeschützte E-Mail nicht erlaubt ist. Aber genau dieser Übertragungsweg wurde offenbar von Ärzt:innen in Schleswig-Holstein gerne genutzt. Noch ist unklar, welche Auswirkungen diese Entscheidung haben wird. In der zweiten Fokusregion Westfalen-Lippe soll das E-Rezept stand aktuell wie geplant ab September 2022 vermehrt eigenführt werden.

27.07.2022: Mehr als 100.000 eingelöste E-Rezepte

Zum 27.07.2022 wurden laut dem TI-Dashboard der gematik 102.138 E-Rezepte eingelöst. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Einführung des E-Rezeptes. Auch das Qualitätskriterium von 30.000 abgerechneten E-Rezepten während der laufenden Testphase konnte bereits Mitte Juni erreicht werden. Und es geht spannend weiter: Ab September 2022 sollen alle Apotheken in ganz Deutschland E-Rezepte annehmen können. In den Regionen Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe steht auch die flächendeckende Ausstellung durch Ärzte bevor. Wir halten Sie weiter auf dem Laufendem!

01.06.2022: NeueBeschlüsse zum E-Rezept 

Der Beschluss der Gematik für den E-Rezept Fahrplan steht: Die ursprünglich ab September angedachte verpflichtende Einführung des E-Rezepts in Bayern und Schleswig-Holstein wurde abgeändert. Stattdessen wird eine softere Einführung gewählt: Das E-Rezept soll ab September verstärkt in Arztpraxen in den Regionen Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein getestet werden. Ende des Jahres könnten womöglich weitere Testregionen hinzukommen oder bei einem guten Verlauf der Testphase sogar eine bundesweite Einführung des E-Rezepts folgen.

Zudem sollen alle Apotheken bundesweit ab September in der Lage sein, E-Rezepte anzunehmen und einzulösen.

11.05.2022: E-Rezept Pflicht kommt ab September!

Endlich gibt es Neuigkeiten zur Einführung des E-Rezepts. Eigentlich hätte die Gesellschafterversammlung der gematik schon Anfang Mai einen Zeitplan für die Einführung des E-Rezepts beschließen sollen. Dies soll nun am 30. Mai nachgeholt werden. Demnach wird in allen Apotheken deutschlandweit das E-Rezept zum 1. September 2022 verpflichtend eingeführt. Für die Rezeptausstellung durch Ärzt:innen soll die verpflichtende Einführung in folgenden Stufen verlaufen:

  • Ab 1. September 2022: Einführung des E-Rezepts für Ärzt:innen in Bayern und Schleswig-Holstein
  • Ab 1. Dezember 2022: Ausweitung der Einführung auf sechs weitere Bundesländer (werden noch beschlossen)
  • Ab 1. Februar 2023: Einführung in allen restlichen Bundesländern

Es bestehen laut Rundschreiben aktuell keine Zweifel daran, dass die verpflichtende Nutzung des E-Rezeptes Ende Mai beschlossen wird. Es empfiehlt sich daher für alle Arztpraxen und Apotheken, sich bereits jetzt mit dem Thema E-Rezept zu beschäftigen. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

06.05.2022: E-Rezept als Standardeinstellung in PVS-Systemen

Noch immer verläuft die Testphase des E-Rezepts eher schleppend. Ein Grund dafür soll die doch eher passive Herangehensweise der Hersteller der Praxisverwaltungssysteme sein. Das möchte die gematik jetzt ändern. So werden nach Informationen der DAZ die Praxissoftware-Hersteller mit „sanften Druck“ dazu angehalten, die E-Rezept-Funktion für Praxen als Standard-Voreinstellung auszuliefern. Momentan sei erkennbar, dass die Anbieter „das sehr unterschiedlich handhaben und damit viele Ärztinnen und Ärzte noch keine einfache Möglichkeit haben, die E-Rezept Funktion zu aktivieren und zu testen“. Ob dieses Vorgehen das E-Rezept deutlich voranbringen wird, bleibt abzuwarten. Wir halten Sie in jedem Fall auf dem Laufenden.

20.04.2022: Meilenstein: gematik verzeichnet 10.000 eingelöste E-Rezepte

Heute Vormittag verzeichnete die gematik die ersten 10.000 eingelösten E-Rezepte - ein wichtiger Meilenstein. Laut gematik weißt die angestiegene Menge an E-Rezepten daraufhin, dass Praxen und Apotheken im Umgang mit dem digitalen Rezept zunehmend routinierter werden. Zudem musste von den E-Rezepten bislang kein einziges retaxiert werden. 
Schwierig hingegen ist  die Situation bei den Softwareherstellern. Damit über 90 Prozent der Apotheken in Deutschland für das E-Rezept bereit sind, müssen laut gematik noch zwei Anbieter flächendeckend ihren Kunden Updates zur Verfügung stellen. Und auch bei den Praxissoftware-Systemen haben viele Hersteller das E-Rezept-Update noch nicht ausgebreitet. 

Über weitere Entwicklungen und Meilensteine während der Testphase halten wir Sie auf dem Laufenden. 

12.04.2022: Zuweisung des E-Rezepts ohne App-Anmeldung

Für die Übergangszeit zur Einführung des E-Rezepts möchte die gematik die Möglichkeit einrichten, auch ohne Authentisierung digitale Rezepte über die E-Rezept-App zuzuweisen. So können auch Patienten ohne NFC-fähige Versichertenkarte und PIN ein E-Rezept erhalten. Dafür soll der Versicherte die App der gematik ohne Anmeldung nutzen und über diese den Data-Matrix-Code des Rezept-Ausdrucks einscannen. Anschließend wählt der Patient eine Apotheke aus, welcher das E-Rezept zugewiesen werden soll und entscheidet sich für eine Bestelloption. Die App schickt über einen speziellen Dienst eine verschlüsselte Nachricht an die ausgewählte Apotheke, welche die Informationen des E-Rezept Tokens und benötigte Kontaktdaten enthält. Die Apotheke kann dann die Nachricht entschlüsseln und dem Versicherten das gewünschte Produkt zur Verfügung stellen.

10.03.2022: Neues Portal zum Stand der Software-Anbieter

Als Teil der verlängerten Testphase des E-Rezepts hat die gematik alle Beteiligten zu mehr Transparenz verpflichtet. Das neue Portal TI-Score der gematik informiert ab sofort über den Stand der Softwareanbieter bei der Anbindung der Praxen und Krankenhäuser an die Telematik-Infrastruktur. Es bietet einen aktuellen Überblick darüber, wo die Software-Anbieter bei der Einführung des E-Rezepts in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie in Krankenhäusern stehen. In den nächsten Tagen sollen die Apothekenverwaltungssysteme folgen. Gelangen Sie hier zum TI-Score Portal.

07.03.2022: Test-E-Rezept für Ärzte

Noch immer herrscht in vielen Arztpraxen Unsicherheit bezüglich der Ausstellung von E-Rezepten. Was jetzt helfen soll: Seit vergangener Woche gibt es für Ärzt:innen die Möglichkeit, mit Test-E-Rezepten zu arbeiten.

Die notwendigen Testdaten für das Test-E-Rezept werden von der Techniker Krankenkasse zur Verfügung gestellt. Mit den Daten können Ärzt:innen ein E-Rezept anlegen und Signaturen erstellen, ohne einen sozialversicherungsrechtlich relevanten Fall anzulegen. Ziel ist es, die technischen und organisatorischen Veränderungen durch das E-Rezept auszuprobieren.

Sofern der Test gemeinsam mit einer Apotheke durchgeführt wird, kann das Rezept auch noch zur Apotheke gebracht werden. Dort kann das E-Rezept ins Warenwirtschaftssystem eingelesen werden. Dabei kann die Apotheke die digitale Signatur erkennen und den fiktiven Patientennamen. Die Gematik setzt auf ein Erfolgsgefühl am Ende des Testprozesses: „Wenn die Apotheke das Test-E-Rezept einlesen konnte, zeigt dies: Die Apotheke ist auf das E-Rezept vorbereitet!“

Finden Sie hier weitere Informationen der gematik zum Test-E-Rezept.

26.01.2022: Ausstellung von 30.000 E-Rezepten während der Testphase

Wie bereits angekündigt, soll das E-Rezept vor der verpflichtenden Einführung großflächig getestet werden. Nun gibt es konkretere Angaben:  Als Ziel hat sich die Gematik die Testung von 30.000 E-Rezepten vorgenommen. So sollen die Rahmenbedingungen für einen bundesweiten E-Rezept Roll-out möglichst zeitnah geschaffen werden. Die ABF wird diese Testphase begleiten und selbst Pilotprojekte forcieren. Sobald hier neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir Ihnen diese gerne in einem weiteren Webinar vorstellen. Auch zu weiteren Entwicklungen halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.

20.12.2021: Kurzfristige Stoppung der E-Rezept-Einführung zum 1. Januar 2022

Am 20. Dezember hat das Bundesgesundheitsministerium die verpflichtende Einführung des E-Rezepts zum 1. Januar 2022 kurzfristig gestoppt. Somit reagiert das BMG auf die starke Kritik der gematik Gesellschafter. Offizieller Grund für die Verschiebung sei, dass das Ministerium die Voraussetzungen für eine sichere flächendeckende Einführung in zwei Wochen nicht als gegeben sieht.

Vor allem die Verfügbarkeit der erforderlichen technischen Systeme stellte bislang noch ein Problem dar. Es ist geplant, ab Januar 2022 die Testphase auszubauen und fortzusetzen.


E-Rezept Glossar für Arztpraxen

In unserem E-Rezept Glossar erklären wir Ihnen von A bis Z wichtige Begriffe rund um das Thema E-Rezept. Einfach nur den jeweilgen Begriff klicken und unsere Erklärung lesen:

App „Das E-Rezept“:

Von der Gematik zur Verfügung gestellte App, mit welcher das E-Rezept digital empfangen und eingelöst werden kann.

DataMatrix-Code:

Zweidimensionaler Code, der Daten enthält und gescannt werden kann (zum Beispiel in der Apotheke, um Rezeptdaten zu erhalten) und einem herkömmlichen QR-Code ähnelt.

Elektronische Gesundheitskarte (eGK):

Digitale Gesundheitskarte für gesetzlich Versicherte, auch Versichertenkarte oder Krankenkarte genannt.

Elektronische Patientenakte (ePA):

Steht seit dem 1. Januar 2021 allen gesetzlich Versicherten über ihre Krankenkasse zur Verfügung. Sämtliche Verordnungen, medizinischen Befunde und weitere Gesundheitsinformationen können darin digital gespeichert werden.

Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA 2.0):

Personenbezogene Chipkarte im Scheckkartenformat, mit der sich Ärzte und Apotheker beispielsweise gegenüber der gematik ausweisen können.

Elektronisches Rezept (E-Rezept):

Digitale Form der Rezeptverordnung, die voraussichtlich ab Januar 2022 das herkömmliche Papierrezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel ersetzt.

Gematik:

Die gematik GmbH hat die Aufgabe, die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens voranzutreiben und dadurch die Gesundheitsversorgung aller Bürger:innen zu optimieren. Die Gematik ist wesentlich an der Einführung des E-Rezepts beteiligt.

Kommunikation im Gesundheitswesen (KIM):

Ein sicheres E-Mail-Verfahren innerhalb der TI.

Near-Field-Communication (NFC):

Eine drahtlose Kommunikationstechnik, die zum Beispiel bei Bankkarten oder der elektronischen Gesundheitskarte zum Einsatz kommt.

Praxisverwaltungssystem (PVS):

Software in Praxen, um die Patientendaten zu verwalten.

Qualifizierte elektronische Signatur (QES):

Eine rechtssichere elektronische Unterschrift. Diese Unterschrift ist bei einigen Anwendungen innerhalb der TI notwendig.

Secure module card Typ B (SMC-B; Praxisausweis):

Schlüsselspeicher, den eine Einheit oder eine Organisation des Gesundheitswesens ausweist. Wird für die Authentifizierung gegenüber der TI und eGK benötigt.

Security module card Gerätespezifisch gSMC-K / gSMC-KT (K=Konnektor , KT=Kartenterminal):

In den Geräten fest verbaute Karten, um eine dauerhafte, verschlüsselte und sichere TLS-Verbindung zum Konnektor beziehungsweise der TI herzustellen.

Telematikinfrastruktur (TI):

Sicheres Netzwerk zum Austausch von Gesundheitsdaten, beispielsweisen zwischen Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken. Sie sorgt als „Datenautobahn im Gesundheitswesen“ für eine schnelle und sichere Kommunikation zwischen allen Gesundheitsakuteren. Zu ihren Anwendungsbereichen gehören unter anderem das E-Rezept und Notfalldatenmanagement (NFDM), die elektronische Patientenakte (ePA), die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und vieles mehr.

Virtuelles privates Netzwerk (VPN):

Eine private, für andere nicht erkennbare Netzwerkverbindung.


Sie haben Fragen zum E-Rezept? Wir helfen gerne weiter!

Als Ansprechpartner bei Fragen rund um das Thema E-Rezept steht Ihnen unser E-Rezept Competence Center gerne zur Verfügung. Schicken Sie uns einfach eine Nachricht mit Ihrem Anliegen und wir melden uns zeitnah zurück.

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